Der Bouldercop und die Zirbe:CLIMAX PRODUKTION#12

1 Jul 2011     4 Kommentare    PLÄCE: Allgemein, Team Blog
ÄÄHHHCKHHNA GEEHHGOODNICESICK
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Wenn es vorbei ist, fühlt man sich wie neugeboren. Nicht, dass jemand denkt, damit ließe sich nur Positives verbinden. Sicher, man ist froh, am Leben zu sein, Enge & Lichtarmut hinter sich gelassen zu haben und endlich mal wieder frische Luft schnappen zu können. Andererseits fühlt man sich wie ausgekotzt und als hätte man eine überirdische Gewalt und Willkür über sich ergehen lassen müssen.


Das „Es“ um das hier, wohl aus traumatischen Gründen, nur vage herumgeschrieben wird, ist die alle Monate wiederkehrende Redaktionsendklausur auf Gedeih und Verderb, die – paradoxer kann es fast nicht sein – in der lieblichen Steiermark stattfindet. Ein Hundezwinger wäre passender, meinetwegen auch noch mit den Rottweilern drin. It doesn´t make a difference.

Was passiert eigentlich bei dieser psycho-physischen tour de force?

Alldritteljährlich versammeln sich alle CLIMAX-MitgliederInnen bzw. all jene, die es nicht geschafft haben, sich schnell genug ins Ausland abzusetzen. Der Drucktermin schwebt wie ein Damoklesschwert über dem wie besessen tippenden, grafikierenden, photoshoppenden, besser wissenden Redaktionsrudel.
Natürlich müssen manche von uns die unglaublichen, täglich stattfindenden, manchmal gar bis 2 (in Worten: zwei) Stunden dauernden Intensivsitzungen mit mindestens achtstündigen Klettersessions kompensieren, sonst würden wir einen qualvollen Tod sterben und das ganze Kletterheft-Gemache ad absurdum führen. Redakteure, die nicht klettern, sind keine Redakteure. Dadurch ziehen wir uns natürlich den Zorn des Alpha-Rüden M. zu und es kann manchmal sein, dass einem dieser dann nicht einmal mehr das vom Arzt verordnete Stamperl Zirbe gönnt, sondern gleich mit dem Elektro-Teaser attackiert oder in extremen Fällen einfach gleich zubeißt.

Apropos Zirbe. Sie hat viele Funktionen bei einer solchen Klausur. Sie ist die Muse, die uns küsst, die Übermutter, die uns tröstet, wenn alle gemein sind und den persönlichen Einsatz nicht ausreichend goutieren und natürlich der Knock-Out Punch, der dann hernieder fährt, wenn keiner mehr weder kann noch will. Jede Seite des CLIMAX ist imprägniert von diesem exquisiten Ennstaler Durstlöscher aus dem Hause Hofer, der seinesgleichen sucht.

Ja, was nu? Na nix, fertig isses mal wieder. Der Kopf tut weh, die Traumata werden Jahre der Therapierung verschlingen, aber es ist draußen, das Heft´l. Man kann fast sagen, wir sind (alle kollektiv) mit ihm zur Welt gekommen. Wenn das in rüden Zeiten wie diesen nicht schön ist, was dann?

 

 


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4 Kommentare + Kommentar hinzufügen

  • hej,
    ihr “kennt” mich ja bereits. ich würde sooooo gerne all 3viertel jährig zu euren sitzungen kommen und bei euch im team mitarbeiten. ich liebe das schreiben- und liebe noch mehr das klettern- und am allerliebsten würde ich beides verbinden.
    braucht ihr nicht noch freie redakteure zur mitarbeit? ich schreib euch zu jedem feuchten “kletterfurz” irgendwas wenn ihr wollt. :-)
    bitte um eine rückmeldung!

    lg martina

    • Hy Martina …

      Das ehrt uns. Aber glaube uns, das willst du nicht wirklich. Ich meine, das wollen nicht einmal wir selber. Hmmm …. Lassen wir uns überreden? Immer und vielleicht. Textproben einfach an die Redaktion ;)

    • Ich würd sie an eurer Stelle ins Team nehmen! Wortgewandt und trinkfest … und nebenbei: sie kann euch auch die Schlingen in eure Projekte hängen! ;) Denkts drüber nach!

  • martina ist bereits im team ;) hat sich so ergeben …

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