Light & Motion: Endlich kommt Licht ins Dunkel der CLIMAX Redaktion!

3 Feb 2012     Kein Kommentar    PLÄCE: Allgemein
ÄÄHHHCKHHNA GEEHHGOODNICESICK
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Wir testen Fahrradlichter. Und das mit gutem Grund. Zum einen kann sich die Redaktion die aktuellen Spritpreise nie und nimmer leisten.

Abgesehen davon natürlich, dass der Herausgeber mit einem Ferrari durch die Gegend kurvt. Er rechtfertigt das mit Repräsentationsnotwendigkeit. Wir sagen: Midlife-Krise, voll erwischt. Wie auch immer, die Kassa für Mobilität ist chronisch leer. Wenn er gut drauf ist, spendiert er einen Fahrschein für die Öffis. Falls nicht, bleibt nur das Rad, um in die Redaktionsvilla des Herausgebers zu pilgern, die zwecks Ruhe und Beschaulichkeit natürlich in den Randzonen des urbanen Ballungsgebiets anzutreffen ist.

Zum anderen pflegen wir das Radfahren, um die Schadstoff Bilanz des Verlages erträglich zu halten. Wie erwähnt, der Herausgeber und sein(e) Leiden. Da müssen wir strampeln bis wir blau sind, damit das Ganze noch halbwegs grün bleibt. Zwei gute Gründe also, warum diese spezielle Kletterredaktion Zweirad-affin ist. Nachdem wir auch für geringen Lohn maximal Arbeiten dürfen, bedeutet das im Laufe der Jahreszeiten oft ein dunkles Dasein. Aufstehen im Dunkeln, Arbeitsweg im Dunkeln, Arbeit im Dunkeln (im Keller, mit einer Energiesparlampe für die gesamte Crew), Heimweg im Dunkeln. Gott sei Dank gibt es jedoch Light & Motion und freundliche Damen, die uns 1) eine Lampe zum Testen und 2) eine Lampe zum Verlosen gaben.

Light & Motion ist gut. Weil sie gute Teile machen. Leichter geht’s fast nicht, besser auch nicht. Wir haben die Vis 360 getestet. Und die Solite 150 gibt’s zum Gewinnen. Aber zuerst zum Test.

Vis 360

Vis 360 meint 360 Grad Sichtbarkeit. Also dass wir 360 Grad sehen. Und dass uns die Autofahrer und sonstige Gefahren von allen Seiten sehen. Das gute Teil wird am Helm getragen und stellt eine Einheit von Front-, Rück- und Seitlichtern dar. Macht in Summe 130 Gramm am Schädel, die man nicht wirklich merkt (und Summe ist das leichter als die meisten fixen Lichter am Rad). Aber da geht’s ja schon um so ein Grundsatzdings. Also lieber Licht am Rad oder lieber Licht am Kopf. Oder lieber lichter Kopf, also doch Licht ins Dunkel oder so. Diese Frage ist schwer zu beantworten. Das ist sicher individuell. Weil die einen mögen’s so, die anderen so. Wer’s allerdings so gewohnt ist, der tut sich Anfangs ein bisschen schwer, wenn das Licht mit dem Blick mitwandert. Hat Vorteile, hat Nachteile. Vorteil: Macht hell dorthin, wo du auch guckst. Und den Nachteil darf man nicht ganz ernst nehmen, weil vielleicht habe ich es auch nicht ganz gecheckt, aber beim Geradeausfahren im Gelände, da sind Kopf, Bike, Licht und Weg nicht immer eine Einheit und da muss man den Schädel schon gerade halten, also hartnäckig sein, wenn das Licht konstant geradeaus scheinen soll. Und weil ich nicht hartnäckig– siehe Lohnverhandlungen, Reisebudget, etc… – sondern eher den Wendehälsen zuzuordnen bin, sehe ich hier einen minimalen Nachteil, den andere vielleicht gar nicht als solchen empfinden mögen.

Trotzdem: Schnell daran gewöhnt, mag man nicht wieder missen. Weil wenn da zum Beispiel an einem leiwanden Mädel vorbei fährst und wissen willst, ob es auch wirklich so leiwand ist, wie du es dir beim Vorbeifahren eingebildet hast, dann einfach Kopf wenden, voll ins Gesicht aufblenden und Gewissheit erlangen. Das geht mit fix am Bike montierten Lichter nicht, dass geht nur mit der Vis 360.

Apropos 360. Am Kopf macht sie mächtig was her. Also Warnsignal 3000, in alle Richtungen. Das ist gut, man wird gesehen. Also Sicherheitsaspekt, besser geht’s gar nicht. Weil 72% Prozent aller Fahrradunfälle an Kreuzungen passieren. Und sicher ist auch, dass du das Teil nicht blöd am Bike vergisst und es dir die Leute runterfladern. Weil du es ja am Helm hast und so mitnimmst, wo auch immer du den Helm mitnimmst.

Und jetzt zum Technischen. Da sind die Light & Motion Dinger ganz, ganz vorne dabei. Ausleuchtung ein Wahnsinn. 120 Lumen Output vorne, die wie 180 Lumen rüberkommen. Ergibt bei Stadionatmosphäre an die drei Stunden Fahrzeit. Bei halber Stadionatmosphäre fünf Stunden. Solange muss das Teil auch via USB am Computer geladen werden.

 

Fazit: Hat uns voll getaugt. Macht Spaß. Ist technisch und funktionell 1A. Darf man sich also gerne leisten…

 

 


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