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Die Weihnachts- und Silvesterzeit ist vorbei und mit ihr die endlosen Feiern. Bier, Wein, Schnaps, Gesang, Kuchen, Torten, Schnitzl….. schlichen in Unmengen unter meiner Nase umher.

Nix für ungut, natürlich hab ich alles in mir aufgesaugt. Es war aber auch eine beinharte Zeit für mein ambitioniertes HArdcorekletterEgo, welches leichtfüßig und frei sein will. Abwechslung tut gut und drum ist meine Motivation zum „krein“, ned zum „Futter vernichten“ jetzt noch höher. Ein bisschen Zeit hab ich auch vor der Komputer Kiste verbracht und ein paar Videos online gestellt. Viel Genuss und alles Gute. Klem

Zunami, 8c Lofer/Salzburg/Österreich

Aufnahme von kleiner lowres Kamera auf Stativ. Eröffnet von den Schwaiger Brothers. 2003 im Dezember vom Bernhard und Jänner 2004 vom Hermann. Seit damals blieb der Boulder unwiederholt. Er stellt sicherlich eines der großen Tespiece aus der Gegend dar, weil einer der aller ersten in diesem Grad und immer heiß umworben.

Im November 2012 gelang mir die 3. Begehung. Der Bouldergrad 8c denke ich passt. Der erste Zug ist gleich a „gscheide Barriere“, dann kommen ein paar leichte, zum erholen reicht’s aber nicht. Schließlich spitzt sich alles zu und gipfelt im letzten Zug zur entscheidenden Explosion, dem Sprung an eine „Ohrwaschl“ ähnliche, kleine-massive Schuppe. Da ich keine Kinokamera im Magnesiomsackerl mit dabei hatte hier noch ein paar geile Fotos von Schurl Brandstätter für eine Bessere Visualisierung + Erklärungen dazu.

Image 01+02: Feuerstart, von 2 kleinen Leisten zum sich „hineingraben“, „Haxn“ auf schlechten Tritten, Sprung auf gute/große Leiste, fast Henkel, dann schwingt der ganze Körper raus und der Hintern fast in die Matte – Freiheit pur ist was anderes, es geht sich aber gut aus.

Image 03: Die Schwierigkeiten schwinden jetzt, zum sich erholen reicht es aber bei weitem nicht, im Gegenteil, es saugt trotzdem etwas. Image 04: Dann zieht es schwierigkeitsmäßig wieder an, mehr und mehr, wie ein Schraubstock. Präziser Schnapper zur eingeschnittenen „Prügler-Leiste“, wo nur zählt viel Haut drauf bzw. drinnen ist.

Image 05 + 06: Etwas verzwickter Fersenverquarrer, der auf keinen Fall rausrutschen darf, es aber gerne tut, + Zug auf „Auflegerkröte“.

Image 07: Unterkreuzen auf der Kröte, der Fersenhakler will schon hinaus, darf es aber nicht, weil der wird noch bitter nötig gebraucht, um den letzten Dynamo initial zu zünden. Der Gipfel aller Schwierigkeiten ist fast erreicht, es passiert allerdings leicht kurz vorm Berg Heil noch in die Schluchten zu stürzen, denn der letzte Meter ist das absolute Maß. Umso überstreckter man zum Ohrwaschl kommt, desto unerträglicher wird der Schwung bzw. umso mehr „Kadaver“ bereits weit draußen ist, wenn man das Ohrwasch krallt, desto leichter ist der Schwung zum händeln. Der Ausstieg is a „gmahde Wiesn“, a richtiger „Goartn“.

 

Meine Version vom Ramayana, Karnataka/Indien/2000

„Billigsdorfer“ (nicht Bubendorfer) Kamera DV-720×576 der alten Tage, die Auflösung ist nicht berauschend. Aber! Ich denke ein absolut sehenswertes Filmchen, 16min, zum Eintauchen in eine andere Welt geeignet, Fensterläden zu, ,Glaserl“ Wein und menikmati.

Das Ramayana ist ein großer indischer Epos. Eltern erzählen ihren Kindern darüber beim Schlafen gehen. Die Geschichte wird immer wieder neu interpretiert. Im Folgenden meine persönliche Version des Ramayana – meine erste Indien Reise.

Für die erste Woche war ich alleine unterwegs und ich kam mir vor wie auf einem anderen Planeten. So als würde sich ein Amazonas Ureinwohner NY City geben. Es war eine unglaublich bereichernde Reise, obwohl mich der Typhus holte und über ein Monat Krankenhausaufhalt zu Hause folgten in dem ich mehr als 10kg verlor und v.a. den Glauben an meine Unzerstörbarkeit. Später habe ich den indischen Subkontinent noch dreimal bereist und war jedes Mal begeistert von der Mentalität.

Force de frappe, 8b/V13, Maltatal/Österreich, Erste Begehung 2001

selbe low budget DV-720×576 Kamera.Diese Begehung ist sicher nicht von überregionaler Bedeutung jedoch interessant für all jene die gerne dort unterwegs sind. Die Felsqualität ist Killer und die Linie eine Kombination aus einem geradem Boulder „Force 7c“ und einem harten Quergang hinein. Es ist eine Klasse Mixtur aus Technik und Kraft.

 

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