July 8th, 2008Fischhuber knackt Boulder Gesamtweltcup!
Was Anna Stöhr schon vor ein paar Wochen gelungen ist, hat Kilian Fischhuber nun im französischen Montauban nachgeholt. Er sichert sich vorzeitig den Sieg im Boulder Gesamtweltcup. Obwohl es keine leichte Crux war, die es lösen galt …
An die 100 besten Boulderer aus 17 Nationen trafen sich um beim vorletzten Boulder-Weltcup im Kampf um den Gesamtwertung noch einmal kräftig mitzumischen.
Vor allem bei den Männern war bis zu diesem Wochenende noch alles offen. Mit einer großartigen Performance zeigte David Lama schon im Qualifikationsdurchgang, dass er es auf seinen dritten Weltcup-Sieg in dieser Saison abgesehen hatte. Als einziger Teilnehmer schwang sich der bald 18-Jährige im ersten Versuch über alle Boulder-Probleme und ließ an seinen Sieges-Ambitionen nicht den geringsten Zweifel. Doch im Finale meinten es die Boulder-Blöcke mit dem Klettertalent nicht mehr ganz so gut und er belegte den dritten Platz hinter dem russischen Weltmeister Dmitry Sharafutdinov und dessen Landsmann Rustam Gelmanov.
Ebenso ihre Probleme mit den französischen Boulder-Blöcken hatten auch die beiden Favoriten Anna Stöhr und Kilian Fischhuber. Erstmals in dieser Saison kletterten beide haarscharf am Einzug ins Finale vorbei. Fischhuber konnte sich aber augrund seines großen Punkte-Vorsprungs auch mit dem siebten Platz den Sieg im Gesamtweltcup sichern. Dieses Kunststück war Anna Stöhr, die in Montauban den achten Rang belegte, schon vor einigen Wochen gelungen.
Vor dem letzten Boulder-Weltcup in Moskau (am 31.Oktober und 1.November 2008) stehen nun zwei Ă–sterreicher vorzeitig als Gesamtsieger fest. Bei den Herren muss David Lama in Russland seinen zweiten Platz noch gegen den Italiener Gabriele Moroni (3.Platz) und den Russen Dmitry Sharafutdinov (4.Platz) verteidigen. Bei den Damen hat sich Katharina Saurwein, die momentan auf dem 4. Rang rangiert, mit dem fĂĽnften Platz in Frankreich noch alle Chancen offen gelassen, um beim Weltcup-Finale noch auf den zweiten Platz vor zu klettern und somit die Vormachtstellung der Ă–sterreichischen Boulderer zu unterstreichen.
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