Umgestaltete Website mit Infos zu Wasserverbrauch und sozialer Verträglichkeit – 166 Produkte mit ihrem lückenlosen, ökologischen Lebenszyklus auf Patagonia.com


Mit einem neuen Format, das auch das soziale Handeln des Unternehmens berücksichtigt, startet Patagonia am 17. Juni seine Footprint-Chronicles-Website neu. Auf dieser interaktiven Website können sich Besucher über positive und negative Aspekte informieren, die mit der Herstellung von Outdoor-Bekleidung wie Fleece oder Regenjacken in Zusammenhang stehen. Die „Footprints“, sprich die Lebenszyklen und der ökologische Fußabdruck von 166 Einzelprodukten, können dort nachverfolgt werden.

Patagonia ist der einzige Bekleidungshersteller in Europa, der so umfassend und transparent über die Auswirkungen seiner Produkte auf die Umwelt informiert. Die überarbeitete Website bietet außerdem Kommentare, die im Patagonia Blog (the Cleanest line®) über die Footprint Chronicles gepostet wurden und ein 15-Minuten-Video über die soziale Verantwortung Patagonias.

„Wir glauben, dass es wichtig für unsere Kunden ist, die wahren ökologischen und sozialen Auswirkungen des Kleidungsstückes zu kennen, das sie kaufen“, sagt Casey Sheahan, Präsident und CEO von Patagonia. „Mit den Footprint Chronicles können wir das öffentlich machen – und unsere Kunden können dadurch bessere Kaufentscheidungen treffen.“

Man wolle mit der Website zum Nachdenken und zur Diskussion anregen, so Sheahan. Ziel sei es außerdem, auf einfache Weise den ökologischen Gegenwert zu jedem Kleidungsstück aufzuzeigen. „Die neue Seite beinhaltet zudem einen Diskussionsbereich“, sagt Sheahan. „Damit können die User direkt mit uns darüber diskutieren, wie man die Probleme lösen könnte, die in Zusammenhang mit der Herstellung der Produkte stehen. Es ist ein einzigartiger Dialog, an dem sich jeder beteiligen kann – und ein Dialog, der letztlich helfen wird, den Planeten noch weniger zu schädigen.“

Laut Jill Dumain, Patagonias Direktorin für Umweltprogramme, haben die Untersuchungen für die Chronicles dazu beigetragen, wichtige Unternehmensentscheidungen zu treffen. „Die Chronicles zeigten, dass der Transport nur etwa 1 Prozent des gesamten Energieverbrauchs ausmacht“, sagt Dumain. „Hätten wir auf die Medien gehört, die derzeit lautstark verkünden, dass Transport den größten Faktor beim Energieverbrauch darstellt, hätten wir womöglich Bemühungen in die falsche Richtung angestellt. Wir hätten beispielsweise Schritte eingeleitet, um unsere Versorgungsketten in geographischer Hinsicht zu verkürzen. Das hätte massive Auswirkungen auf unser Unternehmen in finanzieller und logistischer Hinsicht gehabt und vielleicht sogar die Produktqualität beeinflusst. Und damit hätten wir unseren Energieverbrauch nur um 1 Prozent gesenkt. Stattdessen konzentrieren wir uns auf Bereiche, in denen wir wirklich etwas bewirken können: direkt beim Herstellungsprozess.“

Die Footprint Chronicles beinhalten mehr als 55 gefilmte Videos und Diashows von Fabrikarbeitern, Landwirten, Eigentümern, Designern und Außenstehenden, um intern wie extern ein noch nie dagewesenes Maß an Transparenz zu erreichen – von den Fabriken und Herstellungspartnern, die ihre Produkte produzieren, bis zum Ende des Produktlebenszyklus.